30. September 2018
Leider liess mich gestern Abend das Internet im Stich, deshalb die Verspätung
Soeben sind wir von einer Wüstentour zurückgekehrt. Was die
Wüste doch alles zu bieten hat – einfach unglaublich! Es ist tatsächlich etwas
schwierig, die richtigen Worte zu finden, um all diese Eindrücke zu bechreiben.
Kaum vorstellbar, was dank der Erosion in Millionen von Jahren an Gesteinslagen
und –formationen alles zu Tage getreten ist. Vor allem die sogenannte
Mondlandschaft, die ihrem Namen wirklich gerecht wird, ist schlichtweg
faszinierend. Für Geologen muss diese Landschaft ein wahres Paradies sein. Doch
auch die verschiedenen Pflanzenarten, die sich der klimatischen Situation
angepasst haben und mit wenig Feuchtigkeit nach langen Trockenperioden wieder blühen,
versetzen den Betrachter in Staunen. Freilich haben auch die Sanddünen, die
sich der nahen Atlantikküste entlang ziehen ihre Faszination. Die Bilder mögen
Euch einen ganz kleinen Einblick davon geben.
Was wir leider etwas unterschätzt haben ist der Nebel, der
an 160 Tagen im Jahr über Swakopmund liegt. Wenn er sich tagsüber nicht
auflöst, ist es echt kalt, was wir vor allem gestern am eigenen Leib erfahren
mussten, da wir keine warmen Kleider bei uns haben. Hoffen fest, dass er uns
morgen bei der Fahrt aufs offene Meer nicht allzu fest einhüllt, sondern die
Sonne etwas durchblicken lässt.
Nachtragen möchte ich vielleicht noch den Besuch bei den
Felszeichnungen im Damaraland auf der Fahrt hierher sowie die Durchquerung der
dortigen Steinwüste mit ihren Bergen von scheinbar aufeinander geschichteten Steinen, was ebenfalls sehr beeindruckend war.
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